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Jeremias A. Jeremias A. from Coburg
11. September 2017 at 18:09
Die Vorstellung, daß sich auf einer Südseeinsel solche Leute gehalten haben, ohne daß die Hand Gottes auf sie gezeigt hat, ist aufregend und zugleich unglaubwürdig. Einjedes Wesen hier auf der Welt würde doch von Gott berührt.
Dennoch gut zu lesen, wenn man vorraussetzt dass diese Fluggottheit etwas anderes ist.
Administrator-Antwort von: Beate
Hallo Jeremias,
lange habe ich mir überlegt, ob ich dir antworte, oder diese Mail von Dir einfach entferne. Nun, ich habe mich entschieden.

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch soviel Gnade erhält, dass er selig werden kann, unabhängig davon, was, oder woran er glaubt.

Gleichzeitig bin ich erstaunt über Deine Worte. Im ersten Satz schreibst Du ... ohne dass die Hand Gottes auf sie gezeigt hat.

Nun, da bin ich völlig anderer Ansicht.

Das mag auch daran liegen, dass mir ein tumber, alter vorgegebener Glaube von "dem alten, bärtigen Mann" völlig fremd ist. Denn, nach meiner bescheidenen Meinung ist das, was viele als "Gott" bezeichnen vielmehr ein weibliches Wesen! Gründe dafür kann ich nennen, aber dann als Mail oder PN.

In unseren Romanen versuchen wir die Vielfalt des Lebens zu beleuchten und ich finde es interessant, dass sich ein höheres Wesen auch auf diese Art zeigen könnte.

Natürlich gehe ich nicht auf die Fehler des "Bodenpersonals" bei einigen Religionen ein, aber ich bin mir sicher, wenn die Gier und Missgunst der Menschen nicht so groß gewesen wäre, gäbe es heute viel weniger Leid.

Vielleicht lag das an der Gewohnheit, dass man früher wie heute in eine Religionsgemeinschaft hineingeboren wird, ohne eine Chance sich zu entscheiden. Da finde ich es gut, wenn sich junge Familien heute entscheiden die Wahl dem jungen Menschen selbst zu überlassen.

Also gut, alea jacta sunt, sagt der Lateiner und ich denke auch dass es weitergehen soll. Gerne darfst du dich zu meinen Gedanken melden.

Bea

Bei diesem Thema kann ich nicht still daneben stehen.
Zuerst möchte ich klar stellen, dass es hier um meine PERSÖNLICHE Meinung handelt, die ich niemanden aufzwingen möchte. Wie Beate sagte, soll jeder an das glauben, was er möchte.
Kommen wir zu meiner Meinung, da möchte ich kurz unseren Stammeskrieger Kenta'Mariba zitieren:

-Kenta’Mariba der die Diskussion mit verfolgt hatte, grinst nur vor sich hin.
„Was?“ fragte ich ihn. Kenta’Mariba schüttelte nur den Kopf, zeigte auf seine Augen und ließ dann die Finger einmal um die ganze Insel wandern. „Das ist doch Antwort genug, oder?“-

Genauso sehe ich das. Allein die Tatsache, dass wir existieren, (damit meine ich nicht den Zeugungsvorgang unserer Eltern) ist für mich die Bestätigung, dass es etwas, nennen wir es Gott, geben muss. Der Gott meiner Vorstellung macht keinen Unterschied zwischen Anhängern verschiedener Religionen. Allein das Gute dass du tust zählt!
Ich habe auch meine eigene Vorstellung von dem was uns "später" erwartet. Auch hier gilt, Diskussion gerne, aber über PN.

Jetzt zur Frage, wieso Mualebda, in Gestalt einer Harpyie? Religion ist ein sehr "heißes Eisen" das man in Romanen vorsichtig angehen sollte um niemanden auf die Füße zu treten. Mualebda bot sich da an.

Doch Preisfrage!!! Wieso nicht Mualebda? Glauben heißt bekanntlich -nicht wissen-. Und WIRKLICH WISSEN tut es niemand auf der Welt.
lG
Stefan
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